Kraut ist das Wintergemüse Nr. 1 und es lässt sich soviel mehr daraus machen, als ihm sein Ruf vorauseilt. In diesem Rezept ergänzt es sich ganz famous mit meinen selbst gemachten flaumigen Schupfnudeln, die du auch gleich in größerer Menge machen kannst. Sie lassen sich gut einfrieren und bei Bedarf kannst du einfach die Gefrorenen ins kochende Wasser geben. Sie brauchen dann einfach ein paar Minuten länger, bis sie gegart sind.

Zutaten

für 2 – 3 Portionen

Schupfnudel

  • 250 g mehlige Kartoffel
  • 70 g Mehl griffig (falls nicht vorhanden, geht auch glatt)
  • 30 g Hartweizengrieß
  • Salz
  • 1 mittelgroßes Ei
  • Mehl zum Ausrollen
  • Butter zum Schwenken
  • Schnittlauch

Kraut

  • 500 g Kraut
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 50 g Schinkenspeck
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Kümmelpulver
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Aceto Balsamico

Zubereitung

Schupfnudel

Die Kartoffeln in der Schale kochen, schälen und noch warm durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Mehl, Grieß und Ei vermengen, salzen. Den Teig für 15 Minuten rasten lassen. Dann eine lange Rolle aus dem Teig formen und kleine Stücke abschneiden. Auf einer bemehlten Unterlage in fingerlange und fingerdicke Stücke rollen. In kochendes Salzwasser einlegen und leicht wallend 2 Minuten kochen lassen. Wenn sie fertig sind, steigen sie im Wasser nach oben. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und in Butter schwenken, mit gehacktem Schnittlauch (frisch oder tiefgefroren) bestreuen.

Kraut

Die Blätter vorsichtig vom Krautkopf lösen und in gesalzenem Wasser bissfest kochen. Nach dem Kochen blanchieren (ins eiskalte Wasser legen), danach gut abtropfen lassen. Nun die gekochten Krautblätter und auch die Zwiebel fein schneiden. Butter und Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, den Zwiebel goldig braten, dann kommt der in kleine Würfel geschnittene Speck dazu. Kurz durchrösten, bis es zu duften beginnt, dann kommt der klein geschnittene Knoblauch und das fein geschnittene Kraut dazu. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen. Das Kraut für einige Minuten schmoren, bis es eine gute Konsistenz im Biss hat. Zum Schluss mit einem Schuss Aceto Balsamico ablöschen und dann gleich mit den in Butter geschwenkten Schupfnudeln servieren.

Tipp

Wenn du keine Zeit oder Lust hast, Schupfnudeln zu machen, kannst du das Kraut auch mit einer kurzen Pasta (z.B. Hörnchen oder Farfalle) servieren.

Isi

Isi

Ich koche mit Leidenschaft. Genießen mit Verantwortung ist mein Credo.

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