Rhabarber ist botanisch gesehen eigentlich ein Gemüse. Hierzulande wird er wie Obst behandelt und das bedauernswerterweise sehr stiefmütterlich. Für mich hat er ungeahnte Stärken. Er taugt nämlich hervorragend als Fruchtsaft zum Verdünnen. Ich gebe zu, die Herstellung ist mit ein wenig Aufwand verbunden, aber es lohnt sich.

Zutaten

für etwa 2 Liter

  • 2 kg Rhabarber
  • etwa 750 g Kristallzucker
  • 100 ml Zitronensaft (entspricht rund 2 Zitronen)

Zubereitung

Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden. Den Rhabarber ungeschält in 3 bis 4 cm große Stücke schneiden. Mit 200 ml Wasser die Rhabarberstücke auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel weich kochen. Das dauert etwa 30 Minuten. Immer wieder umrühren, damit auch alle Stücke weich werden. Der Saft sollte dann bereits eine rosa Farbe haben. Den gekochten Rhabarber etwas abkühlen lassen und dann in ein sehr großes mit Küchengaze ausgelegtes feines Sieb umleeren und den Saft abtropfen lassen. Nach einer Stunde die Gaze zu einem Knäul zusammenbinden und mit Hilfe eines Kochlöffels über eine Schüssel hängen. Über Nacht abtropfen lassen. Auf keinen Fall darfst du das Bündel ausdrücken, sonst wird der Saft trüb. Am nächsten Morgen solltest du rund 1,2 Liter Saft gesammelt haben. Der Saft wird gemeinsam mit dem Zucker und dem Zitronensaft für etwa eine Minute aufgekocht. Den Saft sofort in sterilisierten Flaschen abfüllen und verschließen. Am besten im Kühlschrank aufbewahren, da er keinerlei Konservierungsstoffe enthält. Er hält sich im Kühlschrank ungeöffnet einige Wochen.

Tipp

Die Zuckermenge richtet sich dabei nach der Menge des gesammelten Saftes (ohne beigefügten Zitronensaft). Für 1 Liter gesammelten Saft nimmst du 600 g Kristallzucker, für  1,2 l 750 g Zucker.

Was tun mit dem Saft? Mit Mineralwasser verdünnt ist er ein perfekter süß-saurer Durstlöscher. Und für alle Liebhaber*innen eines feinen Aperitifs – er veredelt jeden Prosecco!

Isi

Isi

Ich koche mit Leidenschaft. Genießen mit Verantwortung ist mein Credo.

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