Unsere Kärntner Freude sind regelmäßig im Wald unterwegs. Und auch zu unserem Glück immer sehr erfolgreich bei der Schwammerl- und Beerensuche. Auch heuer haben sie uns wieder mit Eierschwammerl und Heidelbeeren aka Schwarzbeeren beschenkt. Mit letzteren wollte ich diesmal etwas ganz besonders machen. Ein Teil ist in einem Schwarzbeerschmarren gelandet. Für die anderen Beeren habe ich diese leichte Sommertarte entwickelt. Beim Mürbteig habe ich auf ein bewährtes Rezept gesetzt, bei der Füllung habe ich experimentiert. Anstelle von Schlagobers habe ich Sauerrahm verwendet, der macht die Füllung um einiges leichter, der Rum und die Zitronenschale geben den Beeren ein noch besseres Aroma. Das Ei sorgt für eine zarte Bindung. Am besten du überzeugst dich selbst. Ich finde die Tarte geschmacklich sehr gelungen. Optisch macht sie sich durch die violette Farbe der Heidelbeeren sowieso eine bella Figur. Und eine dunkelblaue Zunge garantiere ich auch!

Zutaten

12 Stück
Tarteform mit ca. 22–24 cm Durchmesser

Teig

  • 200 g glattes Mehl
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 60 g Staubzucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Butter für die Form

Fülle

  • 300 g Waldheidelbeeren
  • 1–2 EL Kristallzucker (je nach Süße der Beeren)
  • 1 großes Ei
  • 40 Staubzucker
  • 250 ml Sauerrahm
  • Abrieb 1/2 Zitrone
  • 1 Schuss Rum

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Salz, Backpulver, Staubzucker und Butter abbröseln. Rasch zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig abgedeckt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die gewaschenen und gut abgetropften Beeren mit Kristallzucker vermischen. Für den Überguss das Ei mit dem Staubzucker cremig schlagen, Sauerrahm, Zitronenabrieb und Rum unterrühren. Die Teigkugel direkt in die gebutterte Tarteform setzen und mit einem kleinen Roller oder den Händen gleichmäßig ausrollen. Teig am Rand hochziehen. Dann gibst du die Beeren  in die Form und gießt die Eiermischung darüber. Im vorgeheizten Backrohr bei 170 Grad bei Ober/-Unter für eine Stunde backen. Nach dem Backen fällt die Füllung leicht in sich zusammen. Ausgekühlt genießen!

Tipp

Mit Zuchtheidelbeeren wird dieser Tarte nicht so gut gelingen, also unbedingt auf Waldheidelbeeren achten!

Isi

Isi

Ich koche mit Leidenschaft. Genießen mit Verantwortung ist mein Credo.

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