Und weiter geht es mit dem Weihnachtsmenü. Der zweite Gang ist ein saftiger Braten, der langsam geschmort wird, damit er zart auf der Zunge zergeht: Ein Festmahl! Er lässt sich gut vorbereiten und muss nicht à la minute am Tisch stehen. Für mich ein entspanntes und gleichzeitig würdiges Hauptgericht für das Weihnachtsfest. Der Genuss ist perfekt, wenn das Fleisch Bio-Qualität hat und sich ein Erdäpfelpüree, eine würzige Sauce und Gemüse zum Braten gesellen.

Rezeptentwicklung in Kooperation mit MeinBioMarkt

Zutaten

für 4 Personen

Braten

  • ca. 1 kg Mageres Meisel (oder Schulterscherzel)
  • Butterschmalz oder Olivenöl zum Braten
  • 250 g geputztes Wurzelgemüse (Karotten, Petersilienwurzel, Sellerie)
  • ca. 150 g Zwiebel
  • scharfer Senf
  • 1/2 l kräftiger Rotwein (Blaufränkischer)
  • 1/4 l Gemüsefond
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 TL Thymian getrocknet
  • 2 mittelgroße Lorbeerblätter
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz & Pfeffer

Geschmorte Kohlsprossen

  • 500 g Kohlsprossen
  • 1 TL brauner Zucker
  • Salz
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung

Braten

Das Wurzelgemüse putzen und in 1 x 1 cm große Stücke würfeln. Die Zwiebeln fein schneiden.

Den zugeputzten Braten salzen, pfeffern und mit 1 EL scharfen Senf einstreichen. In einem gusseisernen Topf 2 EL Butterschmalz erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Braten aus dem Topf nehmen. Im Bratensatz die Zwiebeln goldbraun braten und dann ebenfalls aus dem Topf nehmen.

Einen weiteren EL Butterschmalz im Bräter schmelzen, das Wurzelgemüse für ca. 5 Minuten darin schmoren, bis es zu bräunen beginnt und sich Röstaromen bilden. Mit dem Wein aufgießen und einkochen lassen. Mit den Kräutern, Tomatenmark, Salz und Pfeffer würzen.

Dann kommen das Fleisch und die Zwiebeln zurück in den Topf. Die Temperatur auf ein Minimum reduzieren, 1/8 l heißen Gemüsefonds dazu geben und den Braten für ca. 3,5 Stunden zugedeckt mit geringer Hitze schmoren lassen. Dazwischen immer wieder umrühren.

Sobald der Braten weich ist, aus der Sauce heben und warm stellen. Lorbeerblätter entfernen und die Sauce mit dem Pürierstab mixen. Mit Salz, Pfeffer und Senf final abschmecken. Eventuell mit dem Rest des Gemüsefonds verdünnen. Den Braten wieder in die heiße Sauce legen und bis zum Servieren rasten lassen.

In der Zwischenzeit die geputzten Kohlsprossen halbieren. In einem Bräter 3 EL Olivenöl erhitzen, Zucker und Kohlsprossen in den Topf geben, salzen. Schmoren bis die Kohlsprossen gar, aber noch bissfest, sind. Immer wieder umrühren. Das dauert etwa 10 bis 15 Minuten.

Den Braten gemeinsam mit der Sauce und den Kohlsprossen anrichten. Dazu passt auch noch ein buttriges Kartoffelpüree.

Tipp

Am besten passt als Weinbegleitung der Rotwein, der auch im Kochtopf gelandet ist. Ich empfehle einen kräftigen Blaufränkischen aus dem Mittelburgenland.

Isi

Isi

Ich koche mit Leidenschaft. Genießen mit Verantwortung ist mein Credo.

2 Kommentare

  • Katha sagt:

    was ist besser, den Braten am vortag in wein marinieren? oder am gleichen Tag, wie von dir beschrieben ansetzten?
    Weißt du was der Unterschied ist?

    • Isi sagt:

      Wenn du ein tolles, gut abgehangenes Rindfleisch hast, ist das Einlegen aus meiner Sicht nicht nötig. Durch das Beizen wird das Fleisch zarter.

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