Junger, süßer Zuckermais wird bereits ab den Sommermonaten geerntet. Bis in den Herbst hinein wächst der Mais auf unseren Feldern. Das ist dann meist Körnermais. Diese Sorten werden ausgehärtet geerntet und zu Maisgrieß oder Polenta vermahlen.

Ich widme mich heute dem Zuckermais. Der saftige, zarte Mais schmeckt am besten, wenn er ohne viel Schnick-Schnack zubereitet wird. Glücklich ist, wer frische, junge Kolben direkt vom Feld bekommt. Bei diesem Getreide hat sich die Natur besonders angestrengt. So hübsch in Reih und Glied präsentieren sich die glänzenden, goldgelben Körner. Bevor die „Perlenpracht“ zu sehen ist, müssen die schützenden, äußeren Schalen abgezogen werden. Sie legen sich mit zarten Fäden wie ein Spinnennetz um die prallen Maiskörner – ein optisches Schauspiel der Extraklasse.

Zutaten

  • junge, frische Maiskolben
  • Butter
  • Olivenöl
  • Salz & Chili

Zubereitung

Vorbereitung

Die Maiskolben zuerst von den äußeren Blättern befreien, dann das Gespinst aus Fäden entfernen. Die Maiskolben in einem großen Topf etwa 20 Minuten in reichlich gesalzenem Wasser kochen. Sobald sich die Körner leicht anstechen lassen, kannst du die Kolben aus dem Wasser nehmen.

Braten oder Grillen

Am Grill: Die Kolben salzen und mit Olivenöl einstreichen. In einer Alu-Schale auf allen Seiten grillen, bis der Maiskolben goldig braun ist. Mit ein paar Butterflocken und etwas Chili bestreut servieren.

Aus der Pfanne: Das ist meine favorisierte Variante. Dafür etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die leicht gesalzenen Maiskolben in der Pfanne auf allen Seiten bräunen, immer wieder mit dem Öl aus der Pfanne beträufeln. Zum Schluss ein großes Stück Butter in die Pfanne geben und die Kolben mehrfach wenden, die Butter soll sich wie ein Schleier um die Kolben legen. Vor dem Servieren etwas Chili und Salz darüber geben.

Tipp

Am besten schmeckt der Kolben mit den Fingern gegessen. Dafür kannst du ihn auch teilen und Maiskolben-Halter reinstecken.

Isi

Isi

Ich koche mit Leidenschaft. Genießen mit Verantwortung ist mein Credo.

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