Veganes Rezept: Ein cremiges, wärmendes Curry ist für mich Soulfood pur. Und es passt perfekt in den Herbst. Dieses Curry punktet mit verschiedensten pflanzlichen Aromen. Kürbis, Kartoffel und Kokos machen das Curry mollig, die Tomaten und Zitrone liefern mit ihrer Säure den Kontrapunkt. Ingwer, Chili und Co. bringen Würze und Schärfe in das Gericht. Als dezenter Begleiter passt dazu ein lockerer Basmatireis. Und wie immer achte ich darauf, dass alles Bio-Qualität hat.
Rezeptentwicklung in Kooperation mit MeinBioMarkt
Zutaten
für 4 Portionen
Curry
- 1 Butternuss- (oder Hokkaidokürbis) ca. 700–800 g Fruchtfleisch
- 400 g festkochende Kartoffeln
- 100 g Tomaten
- 1 große Zwiebel
- 2–3 Knoblauchzehen
- ca. 15 g frischer Ingwer
- frische Chilischote nach Geschmack
- 2–3 TL Currypulver (mild & scharf gemischt)
- Salz
- ca. 300 ml Wasser
- Olivenöl
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 2–3 TL frischer Zitronensaft
Zubereitung
Vorbereitung
Den Kürbis schälen und in größere, mundgerechte Stücke teilen. Die Kartoffeln schälen und in 1 x 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr klein hacken. Die geschälte Zwiebel und die Chilischote fein schneiden und die Tomaten würfeln.
Kürbis
Die Kürbisstücke mit 2–3 EL Olivenöl vermischen, auf ein Backblech geben und leicht salzen. Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten weich schmoren. So wird der Kürbis und damit das Curry viel aromatischer.
Curry
Die Zwiebelwürfel in ca. 3 EL Olivenöl in einem großen, am besten gusseisernen Topf, für etwa 5 Minuten bei mittlerer Temperatur leicht bräunen lassen. Ingwer, Knoblauch und Chili in den Topf geben. Dann die Kartoffeln und das Currypulver dazu geben und mit ca. 300 ml Wasser aufgießen. Die Kartoffeln sollten bedeckt sein. Das Wasser etwas salzen. Köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Dann kommen der geschmorte Kürbis, die Tomaten und die Kokosmilch ins Curry. Aufkochen lassen, nochmals abschmecken und ganz zum Schluss zur geschmacklichen Abrundung noch etwas Zitronensaft ins Curry geben. Mit Basmatireis servieren.
Tipp
Es gibt verschiedene Arten von Currypulver, von mild-fruchtig bis hin zu herben und scharfen Mischungen. Ich experimentiere gerne und mische ein süßes Currypulver mit einem etwas Schärferen.